Was tun bei Schwangerschaftsübelkeit?


Diese Medikamente sind geeignet
Was tun bei Schwangerschaftsübelkeit?
Mokey Business Images/Shutterstock.com

Übelkeit und Erbrechen sind für viele Schwangere eine große Belastung. Medikamente nehmen die meisten Schwangeren trotzdem nicht ein - aus Angst vor Nebenwirkungen für das Kind. Dabei gibt es geprüfte Arzneimittel speziell für Schwangere.

Keine Scheu vor Medikamenten

Übelkeit und Erbrechen treffen in der Schwangerschaft jede 2. Frau. Vor allem im 1. Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) ist die Schwangerschaftsübelkeit für viele kaum auszuhalten. Abhilfe versprechen speziell auf Schwangere abgestimmte Medikamente.

Vor dem Gang in die Apotheke lohnt sich allerdings ein Beratungsgespräch bei der Frauenärzt*in. Viele Präparate sind nämlich rezeptpflichtig. Außerdem kann die Ärzt*in die Beschwerden einschätzen und eingreifen, wenn die die Selbsttherapie nicht ausreicht. In sehr seltenen Fällen führt Schwangerschaftserbrechen nämlich zu lebensbedrohlichem Wasser- und Elektrolytverlust, der im Krankenhaus behandelt werden muss.

Kapseln oder Tabletten?

Für die viel häufigere harmlose Übelkeit gibt es sichere Medikamente, um die Beschwerden zu lindern. Das Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Berliner Charité weiß, welche Wirkstoffe auch für Schwangere unbedenklich sind: Gut geeignet sind zum Beispiel Medikamente aus der Wirkstoffgruppe der Antihistaminika. Diese Wirkstoffe sind auch in vielen Tabletten gegen Allergien oder auch in Schlafmitteln enthalten. Seit 30 Jahren eingesetzt wird zum Beispiel die Kombination aus Doxylamin mit Pyridoxin (Vitamin B6). In Deutschland ist Doxylamin mit Pyridoxin unter dem Namen Xonvea© oder Cariban© zu kaufen. Die Präparate gibt es sowohl als Tabletten oder Kapseln. Neben Antihistaminika ist auch Pyridoxin alleine – jedoch maximal 80 Milligramm pro Tag - oder Ingwer einen Versuch allemal wert.

Kein „Tablettentausch“!

Doch Vorsicht: Schwangere sollten nur Medikamente mit Doxylamin einnehmen, die auch für Schwangerschaftsübelkeit zugelassen sind. Allergietabletten oder Schlafmittel mit Doxylamin enthalten oft höhere Dosierungen und könnten deshalb zu Nebenwirkungen führen.

Quellen: Deutsche Apotheker Zeitung, Embryotox zu Schwangerschaftsübelkeit und Vitamin B6

Unsere Partnerapotheke

Besuchen Sie auch unsere Partnerapotheke!

Apotheke am Brauhof
Ritterstr. 1
99510 Apolda
Telefon: 03644/55 59 63

Servicenummer

 Unsere kostenlose Service-Nr:
0800 / 553 615 5

News

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alte Menschen oft falsch therapiert
Alte Menschen oft falsch therapiert

Zu wenig oder zu viele Medikamente

Eine aktuelle Gesundheitsstudie zeichnet ein alarmierendes Bild: Viele ältere Menschen in Deutschland erhalten Medikamente, die ihnen eher schaden als nutzen könnten – gleichzeitig bleibt eine notwendige Behandlung bei schweren Erkrankungen oft aus.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Orion-Apotheke
Inhaberin Christine Tittel
Telefon 03644/55 36 15
Fax 03644/55 36 40
E-Mail orion@am-brauhof.de